Weltweite Ransomware-Studie:  Wer zahlt, zahlt drauf – und warum E-Mails so gefährlich sind!

Weltweite Ransomware-Studie: Wer zahlt, zahlt drauf – und warum E-Mails so gefährlich sind!

Die Ergebnisse der globalen Studie „The State of Ransomware 2020“ zeigen glasklar: Wer Lösegelder für die Wiederherstellung von Daten, die während eines Ransomware-Angriff verschlüsselt wurden, zahlt, wählt bei weitem nicht die einfachste oder gar günstigste Lösung.
Ganz im Gegenteil: Tatsächlich verdoppeln sich die Gesamtkosten der Wiederherstellung beim Zahlen von Lösegeld. Die Studie beruft sich auf Umfragen von 5.000 IT-Entscheidungsträgern auf sechs Kontinenten.

51 Prozent der Befragten erlebten in den vergangenen zwölf Monaten einen Lösegeldangriff. Bei 73 Prozent aller Angriffe wurden Daten verschlüsselt.
Geschäftsausfallzeiten, verlorene Aufträge, Betriebskosten etc. kurz: die Bewältigung der Auswirkungen eines solchen Angriffs, kostete ein Unternehmen im Schnitt 730.000 Dollar.
Zahlte die Firma das geforderte Lösegeld – und das taten 27 Prozent aller Befragten- stiegen die durchschnittlichen Kosten sogar auf 1,4 Millionen Dollar.

Als besonders zahlungsbereit stellten sich mit 66 Prozent indische Unternehmen heraus. Italienische und spanische Firmen kamen den Forderungen der Kriminellen am wenigsten nach (4 bis 5 Prozent). Deutsche Firmen zählen mit nur 12 Prozent Lösegeld-Bereitschaft ebenfalls zu den eher Zahlungsunwilligen.

Übrigens zeigen die Ergebnisse der Studie, dass die Zahlung eines geforderten Lösegelds die Wiederherstellung besonders in Bezug auf die Zeit kaum beeinflusst. Dies könnte daran liegen, dass die Wiederherstellung auch für Kriminelle eine komplexe und aufwändige Angelegenheit ist.

Im europäischen Vergleich ist Deutschland mit 57 Prozent übrigens am zweitstärksten von Ransomware-Angriffen betroffen. Noch stärker heimgesucht wurden mit 60 Prozent nur Belgien und Schweden.

Vor allen Dingen E-Mails gelten in deutschen Firmen als eine erfolgreiche Schleuse für Ransomware. Bei 22 Prozent wurde die Erpressungssoftware über bösartige Links und File-Downloads in Mails in die Firma geschleust. Ein absoluter Spitzenwert im internationalen Vergleich!

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Veraltete Antivirensoftware und der unbedarfte Umgang von Mitarbeitern mit E-Mails und dem Internet sind die höchsten Sicherheitsrisiken in einem Unternehmen. Doch auch wenn es hier keinen Aufholbedarf gibt: ein Restrisiko bleibt. Für den Fall, dass doch einmal etwas passiert, sind hochprofessionelle und individuelle Backup-Konzepte auf Basis aktueller Softwareprodukte unabdingbar.

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